So geht’s
- Zeichne den Grundriss in 2D oder zeichne einen Architektenplan nach. Die Räume werden automatisch erkannt.
- Gib Außenwänden einen Aufbau aus Materialien — Ziegel, Beton, Polystyrol, Mineralwolle und mehr, auch mit eigenem λ. Bytopie berechnet daraus den U-Wert der Wand.
- Wähle für jede Außenwand, was dahinter liegt: draußen, ein beheizter Nachbar oder ein unbeheizter Flur.
- Wähle für Fenster und Wohnungstür einen Typ oder übernimm Uw aus dem Datenblatt des Herstellers. Bei Decke und Boden gibst du an, was über und unter der Wohnung liegt.
- Die Norm-Außentemperatur nimmt Bytopie von der nächstgelegenen Stadt am Standort der Wohnung.
Was Bytopie berechnet
- Transmissionsverluste durch jede Wand, jedes Fenster, jede Tür, Decke und Boden (U · A · ΔT)
- Lüftungsverluste nach Raumvolumen und Luftwechsel — Küche und Bad lüften mehr
- Temperaturen nach Raumart: Wohn- und Schlafzimmer 20 °C, Bad 24 °C, Flur 15 °C
- Leistung pro Quadratmeter für die Heizungsplanung und die Summe für die ganze Wohnung
- Bewertung der Wände nach der tschechischen Norm ČSN 73 0540-2 — geforderter und empfohlener U-Wert
Wärmebild in 3D
Im Innenraum schaltest du unter Ansicht die Ebene Wärmeverluste ein. Die Böden färben sich nach W/m², oder du siehst wie mit einer Wärmebildkamera die Innenseiten von Wänden, Fenstern und Boden — und sofort ist klar, wo die Wärme am meisten entweicht und wo sich Dämmen oder neue Fenster lohnen.
Die Berechnung ist ein Richtwert: vereinfachte EN 12831 mit Zuschlag für Wärmebrücken. Fehlende Aufbauten schätzt Bytopie und listet sie auf. Eine Heizungsplanung ersetzt sie nicht, für Entscheidungen über Dämmung und Heizung reicht sie aber.
